Jüdischer Friedhof Würzburg - Audioguide

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Jüdischer Friedhof Würzburg

In der Zeit vor der Errichtung des jetzigen Würzburger Friedhofs wurden Würzburger Juden auf den Friedhöfen in Heidingsfeld und Höchberg bestattet. Am 4. Juli 1882 fand die Einweihung des Würzburger Friedhofs nach dreijähriger Bauzeit statt. Die erste Bestattung war 1882. Eine große Steinmauer umgibt den Friedhof. Vor dem Haupteingang steht ein großes Friedhofshaus mit einer Leichenhalle und einer Halle, als Andenken für die Kriegsopfer. Außerdem steht dort eine Wohnung des Friedhofswärters und Aufenthaltsräume. Ein Ehrenhain wurde für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges eingerichtet. Es laufen bereits Erweiterungen des Friedhofs, da die Plätze nur noch begrenzt sind.

Das Friedhofshaus mit der Wohnung war in der Zeit des Zweiten Weltkriegs von der Stadt beschlagnahmt worden. Einem Gärtner war der Friedhof zur Beaufsichtigung gegeben worden. Insgesamt wurden jedoch keine größeren Zerstörungen angerichtet. Bei Kriegsende waren etwa 40 Grabsteine umgeworfen. Davon waren einige durch einen Granateneinschlag umgestürzt. Durch verwilderte Sträucher und Gras war der Friedhof zugewachsen.
Nach den ersten Wiederherstellungsmaßnahmen konnte am 11. November 1945 neben dem Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ein Mahnmal für die in der NS-Zeit ermordeten Juden eingeweiht werden.