DenkOrt Würzburg Hauptbahnhof- Audioguide

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DenkOrt Würzburg Hauptbahnhof

Das Denkmal soll an 2069 jüdischen Frauen, Männer und Kindern erinnern, die aus ganz Unterfranken kamen. Von diesen haben aber nur 63 überlebt. Das Schöne an der Gedenkstätte ist einfach, dass es kein abgeschlossenes Werk ist, sondern immer weiterlebt. 109 Gemeinden beteiligen sich mit sogenannten „Zwillingsstücken“. Dort stellen sie am Bahnhof ein Teil ab und nehmen dafür ein anderes mit, um es in ihrer Gemeinde zu präsentieren.

Die Idee hatte Frau Benita Stolz. Sie war für die Fraktion der Grünen in Würzburg als Stadträtin tätig. Zusätzlich ist sie die Vorsitzende des 2018 gegründeten Vereins „DenkOrt Deportation“, der aber zuerst „DenkOrt Aumühle“ hieß. Der Gedanke von Benita Stolz war, auf keinen Fall, ein Denkmal von einem einzelnen Künstler, wie eine Statue oder Ähnliches aufzustellen. Sie wollte stattdessen etwas das lebt und immer Neues zum Betrachten und Erleben anbietet. So können Interessierte vorbeikommen und immer wieder aufs Neue am Denkmal teilhaben. Der Verein steht in Kontakt mit den 109 unterfränkischen Gemeinden, in denen es 1933 jüdische Kultusgemeinden gab oder Gemeinden, die sich finanziell beteiligen.